Scott Clifford Evans’
Splatterhaus!
18.2.2026—10.5.2026
"True camp was so bad it was good – and they didn’t know it."
(John Waters)
„Splatterhaus!“ ist die erste institutionelle Ausstellung von Scott Clifford Evans in Österreich. Evans (1979 in Layton, Utah, USA) lebt und arbeitet als Filmregisseur, Drehbuchautor, Installations- und Performancekünstler seit über zwölf Jahren in Wien.
Horror, Trash, Schock, Pathos und Melodram sind die Eckpfeiler seiner medienübergreifenden und kollaborativen Kunst, die er mit infektiösem Anarchismus, visuellen Gags und destruktivem Slapstick anreichert. Wesentlich sind das Prozessuale und ein intuitiver, situationsbezogener Inszenierungsstil: Filmszenen entstehen oft spontan, Dreharbeiten werden als performative Ereignisse verstanden. Nach Drehschluss bleiben Set, Requisiten und Objekte als autonome Kunstwerke präsent und halten die Spannung zwischen Fiktion und Realität aufrecht.
„Splatterhaus!“ umfasst das Phänomen Scott Clifford Evans in all seiner eklektischen Ausdehnung und präsentiert neben filmisch-installativen Arbeiten wie „Crawlspace“ und „Geisterklo“ die neue Installation „Deathspa“, ein Filmset, das im Laufe der Ausstellung zum Schauplatz eines öffentlichen Filmdrehs wird. In eigens konzipierten Kinosälen werden weiters Schlüssel-Episoden aus Evans’ Langzeitprojekt „Murderkino“ sowie der 74-minütige Spielfilm „The Demoniacs“ gezeigt.
Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm mit Artist Talk, Live-Filmdreh, Magazinpräsentation und Filmpremiere begleitet.
Scott Clifford Evans (1979 in Layton, Utah, USA) lebt seit 2013 in Wien. Sein erster Spielfilm „The Demoniacs“ (2023) feierte in Wien Premiere und wurde auf Festivals in Europa und den USA gezeigt. Seit 2019 arbeitet er an „Murderkino“, einer fortlaufenden Trash-Art-Horror-Installation und Filmreihe. Teile des Projekts wurden unter anderem im KW Institut für Gegenwartskunst in Berlin und in der Charim Galerie in Wien präsentiert.
Evans hat an zahlreichen Film- und Ausstellungsprojekten mitgewirkt, darunter Kooperationen mit Liam Gillick und Gelatin („Stinking Dawn“), Christian Kosmas Mayer („Memory Palace“) und Anna Jermolaewa („Singing Revolutions“,„Rehearsal for Swan Lake“ und „LENINOPAD“).
Er ist Autor der Novelle „Wheels of Rage“ (2023), Urheber der fortlaufenden Comicserie „Kill, Bigfoot, Kill!“ (seit 2023) und Mitwirkender bei „Eyes of the Night“ (2025) zusammen mit dem Künstler Markus Krottendorfer. Zudem ist er Herausgeber des ODDBALL Magazines, eines Kunst- und Literaturjournals für illustrierte fantastische Geschichten.
Evans hat gemeinsam mit Wolfgang Gantner (Gelatin) Workshops zum Thema Schlammschlacht als Kunstperformance im Rahmen von ImPulsTanz, Wien, und an der Universität Innsbruck geleitet. Außerdem gab er Kurse zu Filmemachen, Cadavre exquis und Geisterbahn-Theorie an der Universität für angewandte Kunst Wien. Derzeit lehrt er an der Kunstuniversität Linz.
Scott Clifford Evans wird von der Galerie Charim (Wien) vertreten.
(John Waters)
„Splatterhaus!“ ist die erste institutionelle Ausstellung von Scott Clifford Evans in Österreich. Evans (1979 in Layton, Utah, USA) lebt und arbeitet als Filmregisseur, Drehbuchautor, Installations- und Performancekünstler seit über zwölf Jahren in Wien.
Horror, Trash, Schock, Pathos und Melodram sind die Eckpfeiler seiner medienübergreifenden und kollaborativen Kunst, die er mit infektiösem Anarchismus, visuellen Gags und destruktivem Slapstick anreichert. Wesentlich sind das Prozessuale und ein intuitiver, situationsbezogener Inszenierungsstil: Filmszenen entstehen oft spontan, Dreharbeiten werden als performative Ereignisse verstanden. Nach Drehschluss bleiben Set, Requisiten und Objekte als autonome Kunstwerke präsent und halten die Spannung zwischen Fiktion und Realität aufrecht.
„Splatterhaus!“ umfasst das Phänomen Scott Clifford Evans in all seiner eklektischen Ausdehnung und präsentiert neben filmisch-installativen Arbeiten wie „Crawlspace“ und „Geisterklo“ die neue Installation „Deathspa“, ein Filmset, das im Laufe der Ausstellung zum Schauplatz eines öffentlichen Filmdrehs wird. In eigens konzipierten Kinosälen werden weiters Schlüssel-Episoden aus Evans’ Langzeitprojekt „Murderkino“ sowie der 74-minütige Spielfilm „The Demoniacs“ gezeigt.
Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm mit Artist Talk, Live-Filmdreh, Magazinpräsentation und Filmpremiere begleitet.
Scott Clifford Evans (1979 in Layton, Utah, USA) lebt seit 2013 in Wien. Sein erster Spielfilm „The Demoniacs“ (2023) feierte in Wien Premiere und wurde auf Festivals in Europa und den USA gezeigt. Seit 2019 arbeitet er an „Murderkino“, einer fortlaufenden Trash-Art-Horror-Installation und Filmreihe. Teile des Projekts wurden unter anderem im KW Institut für Gegenwartskunst in Berlin und in der Charim Galerie in Wien präsentiert.
Evans hat an zahlreichen Film- und Ausstellungsprojekten mitgewirkt, darunter Kooperationen mit Liam Gillick und Gelatin („Stinking Dawn“), Christian Kosmas Mayer („Memory Palace“) und Anna Jermolaewa („Singing Revolutions“,„Rehearsal for Swan Lake“ und „LENINOPAD“).
Er ist Autor der Novelle „Wheels of Rage“ (2023), Urheber der fortlaufenden Comicserie „Kill, Bigfoot, Kill!“ (seit 2023) und Mitwirkender bei „Eyes of the Night“ (2025) zusammen mit dem Künstler Markus Krottendorfer. Zudem ist er Herausgeber des ODDBALL Magazines, eines Kunst- und Literaturjournals für illustrierte fantastische Geschichten.
Evans hat gemeinsam mit Wolfgang Gantner (Gelatin) Workshops zum Thema Schlammschlacht als Kunstperformance im Rahmen von ImPulsTanz, Wien, und an der Universität Innsbruck geleitet. Außerdem gab er Kurse zu Filmemachen, Cadavre exquis und Geisterbahn-Theorie an der Universität für angewandte Kunst Wien. Derzeit lehrt er an der Kunstuniversität Linz.
Scott Clifford Evans wird von der Galerie Charim (Wien) vertreten.