Ausstellungen

Vorschau

Meina Schellander
Ansatzweise

Eröffnung: 10.11.2026, 19.00 Uhr
„Meine Arbeit ist die Folge langwieriger Denkprozesse seit den 1970er-Jahren bis heute. DENKRÄUME, DENKFIGUREN entstehen in Form von konstruktiven, antagonistischen Systemen, Reihungen und Schichtungen. Intuitiv erscheinende Bilder wirken als richtungsweisende innere Triebfedern. Spüre mich in einem gespannten Bogen, der sich langsam neigt.“
(Meina Schellander, 2025)


Meina Schellander (geb. 1946 in Klagenfurt) zählt zu den eigenständigsten Stimmen der österreichischen Gegenwarts-kunst. fjk3–Raum für zeitgenössische Kunst widmet der Künstlerin eine umfangreiche Personale, die zentrale Arbeiten aus fast sechs Jahrzehnten umfasst. 
 
Schellanders Werk reicht von Zeichnung und Malerei über Skulptur und Installation bis zu Projekten im öffentlichen Raum. Ausgangspunkt ist ein Denken in Linien, Formen und Sprache, das sich in immer neuen Konstellationen materialisiert. Ihre Arbeiten verbinden unterschiedliche Materialien und räumliche Strukturen, schaffen Ordnungen und setzen sie zugleich unter Spannung. 
 
Meina Schellanders Kunst entspringt einem beharrlichen Denken, das sich nicht mit vorgegebenen Antworten zufriedengibt, Grenzen auslotet und Widersprüche aushält. Ihre Unangepasstheit ist Ausdruck einer konsequenten Haltung und des Anspruchs, dem künstlerischen Denken seine Freiheit zu bewahren.
 
Die Ausstellung „Ansatzweise“ gibt Einblick in eine künstlerische Praxis, deren frühe poetische Ansätze sich konsequent über mediale und disziplinäre Grenzen hinweg zu einem komplexen Werk entfaltet hat. Zugleich verweist der Titel auf das, was eine Ausstellung angesichts dieser Komplexität leisten kann: eine Annäherung an ein Werk, dessen gedankliche und formale Vielfalt weit über das hier Gezeigte hinausreicht.

Meina Schelannders Werke wurden in Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, u. a. im Museum des 20. Jahrhunderts Wien, in der Secession Wien, im Lentos Kunstmuseum Linz, im Museum Moderner Kunst Kärnten, im Museum Liaunig Neuhaus/Suha, in der Neuen Galerie Graz sowie in Basel und Ljubljana. Neben ihrer bildnerischen Arbeit veröffentlichte sie mehrere Textarbeiten, in denen sich ihre visuelle Sprache auf literarischer Ebene fortsetzt. Meina Schellander wird von der Galerie Crone Wien/Berlin vertreten und ist Mitglied der Wiener Secession.
Ausstellungsdauer:
11.11.2026 – 14.03.2027