Talk
Vom Film zur Ausstellung: Gesamtkunstwerk par grotesque
Do., 5.3.2026, 19:00 Uhr
Was geschieht, wenn Filmset, Ausstellung und Performance als gleichwertige Produktionsräume aufeinandertreffen? Scott Clifford Evans entwickelt seine filmischen und installativen Projekte im engen Austausch mit einem erweiterten Netzwerk von Kollaborateur:innen. Dreharbeiten werden dabei zu performativen Situationen, in denen Prozessualität und spontane Entscheidungen den Verlauf und die Dramaturgie bestimmen, Sets werden zu Ausstellungsräumen und gemeinsames Produzieren wird zum zentralen künstlerischen Prinzip.
Im Rahmen der Ausstellung Splatterhaus! spricht die in Wien lebende Kunsthistorikerin, Kunstkritikerin und Kuratorin Brigitte Huck mit Scott Clifford Evans sowie seinen langjährigen künstlerischen Weggefährtinnen Alexandra Kahl und Georg Holzmann über eine Praxis, die konsequent auf Zusammenarbeit setzt. Der Artist Talk gibt Einblicke in die Entstehung der Installation Deathspa sowie in eine künstlerische Praxis zwischen Horrorfilm, Camp-Ästhetik und kollaborativer Narrationsform.
Ein Gespräch über die Ausstellung als Erzählraum, über die produktive Zone zwischen Fiktion und Realität sowie über Formen des gemeinsamen Produzierens, in denen sich Hierarchien verschieben und künstlerische Prozesse als soziale Choreografien begreifen.
Scott Clifford Evans (1979 in Layton, Utah, USA) lebt seit 2013 als Künstler, Filmemacher, Schriftsteller und Performer in Wien.Sein erster Spielfilm „The Demoniacs“ (2023) feierte in Wien Premiere und wurde auf Festivals in Europa und den Vereinigten Staaten gezeigt. Teile des Langzeitprojekts „Murderkino“ wurden unter anderem im KW Institut für Gegenwartskunst in Berlin und in der Charim Galerie in Wien im Rahmen des Festivals curated by_vienna (2020) präsentiert.Evans ist Autor der Novelle „Wheels of Rage“ (2023), Urheber der fortlaufenden Comicserie „Kill, Bigfoot, Kill!“ (seit 2023) und Herausgeber des ODDBALL Magazine, eines Kunst- und Literaturjournals für illustrierte fantastische Geschichten.
Alexandra Kahl (*1983, Bochum) lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte Textil.Kunst.Design und Bildhauerei an der Kunstuniversität Linz. In ihrer Praxis setzt sie sich mit Alltagsästhetik, Popkultur und Architektur auseinander und arbeitet solo wie kollaborativ. Ihr Werk umfasst Installationen, Plakate, Fahnen, Videos und Publikationen. 2023 erhielt sie u.a. die OÖ AIR.GOV-Residency am Österreichisches Kulturforum Rom sowie den Förderpreis der Diözese Linz. 2026 ist sie Stipendiatin des Schindler-Stipendiums mit einer Residency in Los Angeles.
Georg Holzmann (*1983, AUT) studierte, nach seiner Ausbildung zum Streich-und Saiteninstrumentenbauer und der Ausbildung zum Bildhauer in Hallstatt (OÖ), Bildende Kunst an der Kunstuniversität Linz in der Klasse von Eva Grubinger, respektive Tobias Urban und Ali Janka (Gelatin), sowie in der Klasse Skulptur und Raum unter der Leitung von Hans Schabus an der Angewandten in Wien, wo er 2025 diplomierte.Er leitet gemeinsam mit Rainer Grilberger und Simon Walterer den Kunstraum Global International in Wien, wo seit 2020 regelmäßig zeitgenössische Positionen von Künstler*innen gezeigt werden.
Im Rahmen der Ausstellung Splatterhaus! spricht die in Wien lebende Kunsthistorikerin, Kunstkritikerin und Kuratorin Brigitte Huck mit Scott Clifford Evans sowie seinen langjährigen künstlerischen Weggefährtinnen Alexandra Kahl und Georg Holzmann über eine Praxis, die konsequent auf Zusammenarbeit setzt. Der Artist Talk gibt Einblicke in die Entstehung der Installation Deathspa sowie in eine künstlerische Praxis zwischen Horrorfilm, Camp-Ästhetik und kollaborativer Narrationsform.
Ein Gespräch über die Ausstellung als Erzählraum, über die produktive Zone zwischen Fiktion und Realität sowie über Formen des gemeinsamen Produzierens, in denen sich Hierarchien verschieben und künstlerische Prozesse als soziale Choreografien begreifen.
Scott Clifford Evans (1979 in Layton, Utah, USA) lebt seit 2013 als Künstler, Filmemacher, Schriftsteller und Performer in Wien.Sein erster Spielfilm „The Demoniacs“ (2023) feierte in Wien Premiere und wurde auf Festivals in Europa und den Vereinigten Staaten gezeigt. Teile des Langzeitprojekts „Murderkino“ wurden unter anderem im KW Institut für Gegenwartskunst in Berlin und in der Charim Galerie in Wien im Rahmen des Festivals curated by_vienna (2020) präsentiert.Evans ist Autor der Novelle „Wheels of Rage“ (2023), Urheber der fortlaufenden Comicserie „Kill, Bigfoot, Kill!“ (seit 2023) und Herausgeber des ODDBALL Magazine, eines Kunst- und Literaturjournals für illustrierte fantastische Geschichten.
Alexandra Kahl (*1983, Bochum) lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte Textil.Kunst.Design und Bildhauerei an der Kunstuniversität Linz. In ihrer Praxis setzt sie sich mit Alltagsästhetik, Popkultur und Architektur auseinander und arbeitet solo wie kollaborativ. Ihr Werk umfasst Installationen, Plakate, Fahnen, Videos und Publikationen. 2023 erhielt sie u.a. die OÖ AIR.GOV-Residency am Österreichisches Kulturforum Rom sowie den Förderpreis der Diözese Linz. 2026 ist sie Stipendiatin des Schindler-Stipendiums mit einer Residency in Los Angeles.
Georg Holzmann (*1983, AUT) studierte, nach seiner Ausbildung zum Streich-und Saiteninstrumentenbauer und der Ausbildung zum Bildhauer in Hallstatt (OÖ), Bildende Kunst an der Kunstuniversität Linz in der Klasse von Eva Grubinger, respektive Tobias Urban und Ali Janka (Gelatin), sowie in der Klasse Skulptur und Raum unter der Leitung von Hans Schabus an der Angewandten in Wien, wo er 2025 diplomierte.Er leitet gemeinsam mit Rainer Grilberger und Simon Walterer den Kunstraum Global International in Wien, wo seit 2020 regelmäßig zeitgenössische Positionen von Künstler*innen gezeigt werden.