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Words for Water
Fr., 31.1.2025, 19:00 Uhr
Oscar Tuazons „Water School“ steht für das Wasser als lebenswichtiges und schützenswertes Gut, das der Allgemeinheit gehört und nicht kommerziellen Ausbeutungsinteressen unterworfen werden darf.
Wir nehmen das aktivistische Potenzial Tuazons Water-School-Projekt zum Anlass, um mit dem Ökologen und Naturschützer Ulrich Eichelmann aus europäischer Perspektive über die bedrohte Lebensader Fluss zu sprechen. Seit mehr als 10 Jahren leitet der Chef der in Wien ansässigen Naturschutzorganisation Riverwatch die Kampagne „Save the Blue Heart of Europe“, eine länderübergreifende Kampagne zum Schutz der Flüsse am Balkan. „Flüsse gelten als Lebensadern der Erde, aber kaum jemand in Europa hat jemals einen lebendigen Fluss gesehen“, so Eichelmann. Flüsse und ihre Auen seien in den letzten 50 Jahren in einem Ausmaß zerstört worden, das weit über die Zerstörung der Wälder und Meere hinausgeht – weitgehend unbemerkt. Vor allem der Bau von Staudämmen und Wasserkraftwerken stelle die größte Bedrohung für Flüsse dar. Was lebendige Flüsse sind, warum wir sie brauchen und wie man sie retten könnte, erzählt er uns in seiner Präsentation.
Ulrich Eichelmann studierte Landespflege in Höxter (DE). Bis 2007 arbeitete er beim WWF Österreich und leitete dort zahlreiche Projekte und Kampagnen v.a. zum Schutz von Flüssen. Er engagiert sich international gegen den Bau von Wasserkraftwerken, in Europa wie auch gegen den geplanten Ilisu Staudamm in der Türkei. Im Dezember 2012 stellte er den Film „Climate Crimes“ fertig – ein Film über den Missbrauch des Klimaschutzes und die Folgen „grüner Energien“ für Natur, Artenvielfalt und Menschen. Im November 2014 wurde er mit dem Großen Binding-Preis für Natur und Umweltschutz ausgezeichnet und im Juni 2015 erhielt er den Wolfgang Staab-Naturschutzpreis.
Wir nehmen das aktivistische Potenzial Tuazons Water-School-Projekt zum Anlass, um mit dem Ökologen und Naturschützer Ulrich Eichelmann aus europäischer Perspektive über die bedrohte Lebensader Fluss zu sprechen. Seit mehr als 10 Jahren leitet der Chef der in Wien ansässigen Naturschutzorganisation Riverwatch die Kampagne „Save the Blue Heart of Europe“, eine länderübergreifende Kampagne zum Schutz der Flüsse am Balkan. „Flüsse gelten als Lebensadern der Erde, aber kaum jemand in Europa hat jemals einen lebendigen Fluss gesehen“, so Eichelmann. Flüsse und ihre Auen seien in den letzten 50 Jahren in einem Ausmaß zerstört worden, das weit über die Zerstörung der Wälder und Meere hinausgeht – weitgehend unbemerkt. Vor allem der Bau von Staudämmen und Wasserkraftwerken stelle die größte Bedrohung für Flüsse dar. Was lebendige Flüsse sind, warum wir sie brauchen und wie man sie retten könnte, erzählt er uns in seiner Präsentation.
Ulrich Eichelmann studierte Landespflege in Höxter (DE). Bis 2007 arbeitete er beim WWF Österreich und leitete dort zahlreiche Projekte und Kampagnen v.a. zum Schutz von Flüssen. Er engagiert sich international gegen den Bau von Wasserkraftwerken, in Europa wie auch gegen den geplanten Ilisu Staudamm in der Türkei. Im Dezember 2012 stellte er den Film „Climate Crimes“ fertig – ein Film über den Missbrauch des Klimaschutzes und die Folgen „grüner Energien“ für Natur, Artenvielfalt und Menschen. Im November 2014 wurde er mit dem Großen Binding-Preis für Natur und Umweltschutz ausgezeichnet und im Juni 2015 erhielt er den Wolfgang Staab-Naturschutzpreis.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung Oscar Tuazon. Words for Water. Die Teilnahme kostenlos ohne Voranmeldung möglich.